Inszenierungen

Der Revisor (2024)

nach Nikolaj Gogol

am Stadttheater Bruneck, Premiere am 4.5.2024


Heisenberg (2023)

von Simon Stephens

am Theater Neu-Ulm, Premiere am 1.12.2023

"Nachdenklich und ein bisschen verzaubert verlässt man nach dieser Aufführung das Theater Neu-Ulm. (...)
Viele Wendungen und eine unmissverständliche Botschaft: sich auf das Unplanbare einzulassen, zu leben - jetzt und heute. (...)
Denn da sind zwei Menschen, an denen das Leben bisher vorbeiging - wenngleich auf verschiedene Weise. Das ist eigentlich tragisch, wird aber wunderschön erzählt.(...)
Man agiert und beobachtet sorgfältig, wie der andere/die andere reagiert. Faszinierend ist jene Szene auf der Parkbank. (...) Da ist jede Menge Melancholie, da ist eiskalte Berechnung und scharfsinniges Durchschauen, da ist das Wissen eines alterndes Mannes, dass die Zeit einer neuen Lebendigkeit, auf die er sich einlässt, begrenzt ist. Umgekehrt ahnt die vier Jahrzehnte jüngere Frau, dass die Trauer unausweichlich sein wird.(...) Am Ende steht der Beifall, mit dem das Publikum teils sogar stehend seine Hochachtung ausdrückt."

von Dagmar Hub, Augsburger Allgemeine

Foto: Martina Dach

// (2023)

eine Performance

M26, Regensburg, Premiere am 1.10.2023

Das Stück handelt von gleichzeitiger Existenz mehrerer Schicksale, ohne einem bestimmten davon den Vorrang zu geben. In dem Text steckt der Versuch, die Subjekt-Objekt-Beziehung aufzulösen. Als würde eine allverbindende Metaseele vom Körper zu Körper springen, und all die Körper zugleich bewohnen. In tragisch-komischen Wendungen begleiten wir verschiedene Menschen bei ihrem Alltag, der immer wieder plötzlich unheimlich wird. Ein wiederkehrendes Deja-Vu-Gefühl macht sich breit. Ein existenzielles Surren in der Luft.

Die Performance erforscht dabei die Wege des interaktiven Storytellings. Das Publikum ist mittendrin!

Kritik:
"In einer außergewöhnlichen Performance beschäftigte sich die Künstlerin Katja Ladynskaya mit unterschiedlichen Aspekten menschlicher Schicksale. (…) Das Stück handelt von gleichzeitiger Existenz mehrerer Personen, die in einem Metauniversum parallel laufen“
Mittelbayerische Zeitung vom 7.10.23, Andrea Leopold

Herzlichen Dank für die Unterstützung an Sparkasse Regensburg, Bücher Pustet, Hanf im Glück, Sonnentor und Frau Raphaela Rösch!

Krieg und Frieden (2023)

eine Performance

in der Neupfarrkirche in Regensburg, Premiere am 29.7.2023
Wiederaufnahme am 8.10. 2023

Die Performance entsteht in Kooperation mit „Evangelische Bildung in Ostbayern e.V.“  mit freundlicher Unterstützung einer Regensburger Stiftung. 



Der Krieg in der Ukraine tobt weiterhin, auch wenn er immer mehr aus unseren Schlagzeilen verschwindet. Und dies ist bei weitem nicht der einzige Krieg unserer heutigen Zeit. Wie kommt es dazu, dass wir trotz des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts das friedliche Miteinander immer noch nicht gelernt haben? 

Warum gibt es für Jungs ab 10 Kriegsspielzeuge im Laden ums Eck? Was sagen uns die Bücher der russischen Klassiker über die „Russische Welt“, die heute ideologisch den blutigen Imperialismus Russlands stützt? Wo können wir uns selbst hinterfragen, in dem wie wir über die Kriege reden? Wie darüber berichtet wird? 

 


Kritiken:
„Beeindruckendes Theater in der Neupfarrkirche. (…)
Eine bildstarke Performance stellt Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. (…)
Hoch droben an der Decke der Neupfarrkirche, dort, wo symbolisch in einem Gotteshaus der Himmel sein soll, (…) sind Filmausschnitte zu sehen. Sie erinnern an (…) Massaker in Butscha, (…) Angriff auf Bahnhof von Kramatorsk.
Während die beiden mit weißen T-Shirts bekleideten Akteure aufeinander mit Spielzeugpistolen schießen und fortan blutbesudelt sind, als wäre das ganze (…) eine Partie Paintball oder Gotcha, machen sie sich auf die Suche nach russischen Intellektuellen, die imperialem Gedankengut das Wort geredet haben.(…)
Und so mündet eine an Assoziationen reiche und bildstarke Performance in ein Publikumsgespräch, das weit nach 23 Uhr erst endet - weil die hier in den Raum gestellten Fragen eben nicht simpel beantwortet werden können.“

von Peter Geiger, Mittelbayerische Zeitung
Zur vollständigen Kritik

Katja Ladynskaya spielte sich die Bälle mit dem ukrainischen Schauspieler Konstantin Skiba zu, und schaffte es, das Kriegsgeschehen eindrücklich in die Neupfarrkirche zu holen. (…)
Unterstützt wurden [sie] von einem Beamer und Overhead- und Diaprojektoren, die grausige Bilder und Videos vom Leiden der Zivilbevölkerung und dem Massaker von Butscha auf Leinwand, Kirchenwände und Deckengewölbe warfen, aber auch Einblicke in die lange russisch-ukrainische Vorgeschichte des Krieges (…) gaben.
Daneben arbeiteten sich die Performance-Aktivisten an dem überall frei erhältlichen Kriegsspielzeug als (…) Wegbereiter von Kriegsaffinität ab, zerpflückten die Haager Landkriegsordnung als untaugliches Instrument, den Krieg einzuhegen, und klopften russische Literatur auf Kriegsbejahung und Kriegsverneinung ab. (…)
Die Performance klang nach actionreichen Einlagen in einem längeren Moment der Stille und Dunkelheit aus (…)“
von Burkhard von Grafenstein, Regensburger Zeitung vom 31.7.2023

Eine assoziative, bildstarke Performance“
Kunstverein Unverdorben

"Russin und Ukrainer im multimedialen Trommelfeuer"
Kunstverein Unverdorben (zu WA in Neunburg)

Foto: Mittelbayerische Zeitung

der thermale Widerstand (2023)

von Ferdinand Schmalz

am Landestheater Coburg, Premiere am 11.6.2023
 Wiederaufnahme am 26.10. 2023 



Kritiken:
"Premiere sowohl für das Stück als auch die Spielstätte – beides überzeugte. (...)
"Der thermale Widerstand" ist keine sommerliche Komödie, sondern ein ernstes Aktivisten-Stück mit humoristischen Elementen. Die Thematik ist ebenso aktuell wie tiefgreifend. Es geht um Ausgrenzung, Abschottung und die Frage nach Widerstand und der Bereitschaft, zu teilen."
von Anja Bischof, BR
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Radiobericht 


"Hier erweckt (...) Katja Ladynskaya den satirischen Text von Schmalz zum Bühnenleben. (...)
Das erste Theater-Gastspiel in der Therme Natur wird (...) für das Publikum zum unterhaltsamen Erlebnis. Unterhaltsam, aber zugleich erhellend, bisweilen gar er­schreckend erhellend. Denn der jungen Gastregisseurin gelingt es, satirisch zuge­spitzten Spaß mit hintergründiger Bot­schaft zu verbinden. (...)
Letztlich geht es in „Der thermale Wi­derstand" auch um die Frage, was eigent­lich passiert, wenn Auseinandersetzun­gen eskalieren, weil der Dialog zwischen den Parteien eines Konfliktes einfach nicht mehr gelingen will. Wer will, kann dieses satirisch dargestellte Misslingen des Dialogs gedanklich auch auf die poli­tische Ebene verlegen und Parallelen zu aktuellen kriegerischen Auseinanderset­zungen ziehen. (...)
Katja Ladynskaya hütet sich aber be­wusst davor, diese zweite Ebene zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Viel­mehr bietet sie den Akteuren Raum, re­aktionsschnell Wortgefechte zu kämpfen - und überlässt dem Publikum den Transfer in die von Krisen und Kriegen geplagte Wirklichkeit. Der Lohn: ein lautstark und ausdauernd beklatschter Premieren-Erfolg im Wellness-Tempel."
von Jochen Berger, Fränkischer Tag

"Das Bad wird zur Bühne und der „Baumwipfelpfad" der Saunalandschaft zum wohltemperierten Spielraum für eine schräge Geschichte, die sich nirgendwo trefflicher in Szene setzen ließe: In einem beschaulichen Kurbad spielt Ferdinand Schmalz'Farce „Der thermale Wi­derstand", die am Sonntagabend ihr Premie­renpublikum mit kühler Komik, artifiziellem Sprachwitz und skurriler Aqua-Action amü­sierte. (...)
Im Wohlfühlbad keimt der Wider­stand - und eskaliert auf eine Art und Weise, die bei aller Überzeichnung schaurig aktuell wirkt: Ironisch zugespitzt erzählt „Der ther­male Widerstand", wie legitimer Protest in abstrusen Kleinkrieg kippen kann, wenn eine fatale Allianz aus Wutbürgern und Wirrköpfen das Ruder übernimmt. (...)
Die junge Regisseurin Katja Ladynskaya macht den ganzen Raum zur Bühne (...) zwischen Birken und Becken, Liegestuhl und Schwimmreifen, Jurten und Galerie lässt sie ihr Ensemble chargieren und parlieren, mas­sieren und schwadronieren, aufbrausen und abtauchen - und das im fliegenden Wechsel, denn vier der sechs Darsteller/innen sind in Doppelrollen zu erleben."
von Dieter Ungelenk, Neue Presse Coburg


Foto: Sylvain Guillot

Bromance (2023)

von Joachim Robbrecht

am Theater Schloss Maßbach und Theater der Stadt Schweinfurt, Premiere am 21.4.2023

Kritik:

"(..) Kleinteilige Collage (..), die mit knappen Dialogen (..), in denen eigentlich kein Wort zu viel ist, den Zuschauer sofort hineinzieht ins Geschehen (..)

Katja Ladynskaya (..)  hat ein höchst konzentriertes Konzept für diese szenische Collage entwickelt. Da ist der Bühnenraum, (..) ein sehr flexibles Bühnenbild, (..) eine stark mitspielende Lichtregie (..), die einiges Staunen auslöst. Da ist vor allem eine minutiöse Personenregie, die ein hohes Sprechtempo ermöglicht, das absolut natürlich und nicht angelernt wirkt.
Und die auch kleinste emotionale Schwankungen sicht- und erfahrbar macht und den Wandel in den Beziehungen der drei nicht als Ergebnis, sondern als Prozess zeigt".

von Thomas Ahnert, Fränkischer Tag. Zur Kritik

Bühnenbild und Foto: Robert Pflanz

Meine Sprachwelten (2023)

Mehrsprachige Performance 

am Stadtteilzentrum Nordstadt Hannover, in Zusammenarbeit mit Märchenkoffer e.V. , Premiere am 5.3.2023

Die mehrsprachigen Jugendliche haben performativ darüber reflektiert, was es bedeutet zwischen den Kulturen und Sprachen, ja, zwischen den Welten aufzuwachsen. 

Wo ist mein Platz in der multikulturellen Gesellschaft? 
Welche Herausforderungen bringt die Mehrsprachigkeit mit sich? 
Wie verändert sich mein Körpergefühl, wenn ich verschiedene Sprachen spreche? 
Was wünsche ich mir von der Gesellschaft?

Die weiße Rose (2022)

nach ukrainischem Volksmärchen

am Stadttheater Fürth, Premiere am 27.11.2022

Vorankündigung in den Nürnberger Nachrichten
Foto (s.o.) von Hans-Joachim Winckler, NN.


Kritiken:
"Was für ein wunderbares Theater. Als Familienstück bezaubert "Die weiße Rose" mit Leichtigkeit und inspirierender Fülle. (..) Vielleicht ist es das Schönste an diesem Bühnenerlebnis, dass Kinder hier einfach mal ernst genommen werden. Nichts ist putzig, keine Niedlichkeit wabert Richtung Gemüt. Stattdessen glückt es Katja Ladynskaya, auf Augenhöhe mit allen ihren Figuren zu gehen und die Welt als einen Ort zu zeigen, in dem man Entscheidungen treffen kann. (..)
Die Geschichte kommt in Herz und Hirn, weil sie ganz einfach überzeugt. (..) Erzählt wird das auf eine fabelhaft fantasievolle Art, die dem Publikum die Freiheit gibt, seine ganz eigene Geschichte mit ins Spiel zu bringen. (..) Kinder - ab etwa sechs Jahren - haben genauso so viel davon, wie die Erwachsenen, die das Glück haben, den Nachwuchs ins Theater begleiten zu dürfen. (..) Ein sehr schönes Zeichen ist allerdings, dass der Text als Untertitel auf Ukrainisch eingeblendet wird".
von Sabine Rempe, Fürther Nachrichten

"Hier werden Kinder richtig ernst genommen: Mit dem ukrainischen Märchen "Die weiße Rose" hat das Fürther Stadttheater ein wunderbares Vorweihnachtsstück auf die Bühne gebracht." Nürnberger Nachrichten. Zur Kritik und Fotos


"Moderne Kinderinszenierung (..), ein berührendes Märchen über wahre Freundschaft und Heimatverbundenheit.“ Frankenfernsehen. Zur Videoreportage

„Das ukrainische Märchen schlug schnell alle Kinder in ihren Bahn“ Grundschule Reichenschwand. Zum Bericht

Antigone (2022)

nach Sophokles, von Katja Ladynskaya

am Theater Phönix Linz, Premiere am 29.9.2022

LT1-Videoreportage mit Interview

Kritiken:
"Die Auftaktpremiere "Antigone" der neuen Intendantin Silke Dörner ist ein großer Wurf.  (..)  So dicht, so heutig, so musikalisch, so zupackend wie bei der Premiere am Donnerstag ist das keineswegs leichtfüßige Sophokles-Drama (..) selten über die Bühne gebrettert. Die junge, den Text mit eigenen Gedanken maßgeblich ergänzende Regisseurin Katja Ladynskaya entfaltete sich als Glücksgriff Dörners. (..) 
Ein in jedem Moment begründetes Plädoyer für gelebte Opposition und zivilen Ungehorsam gegenüber Machtmissbrauch. (..) 

Wie Ladynskaya allen die Kraft zum Widerstand entweichen lässt, ist ein großer Wurf. Denn wer wie Antigone dagegenhält, wird aus dem Weg geräumt. (..)

Erfrischend analog lässt Ladynskaya mit Overhead-Projektoren "Breaking News" von Kreons Machtergreifung an die Wand werfen, aber auch die blutigen Gespenster, die den Diktator fortan nicht mehr verlassen. Selbstverständlich wird hier Putin, die Macht der gleichgeschalteten Medien und das kriegerische Morden in der Ukraine referenziert, allerdings taugt die künstlerische Metapher für egomanische Widerlinge aller Lebensbereiche. (..)  

Nach einer Stunde und 20 Minuten mit intensiv nachwirkender Stille (..) langer Applaus für diesen fulminanten Start der neuen Phönix-Truppe."


OÖNachrichten "Auf diesem Humus blühen Diktaturen" von Peter Grubmüller  
Zur ganzen Kritik auf nachrichten.at 


 

"Diese Fassung ist konkret auf den russischen Diktator (und jene, die an seinen Lippen hängen) gemünzt. Ein gerechter Tritt in die Magengrube des Zuschauers. Er oder sie ist gezwungen, sich eine Meinung zu bilden. Und zu fühlen. (..)

Der Zuschauer verstört, zerquetscht: Wer begehrt auf, wer hat den Mut? Fragen, zumal gestellt in einem heute behaglichen Land, das selbst reichlich Tradition im Abnicken von Tyrannei hat. Regisseurin Ladynskaya scheint klar in ihrer Aussage, Antigone verwirft den Gedanken an eine Flucht. Die Pein am eigenen Leibe verdient: „Wir waren zu lange leise.“  (..)
Diese „Antigone“ tut weh. Die Mühsal der Selbstbefragung ein Lüftchen nur angesichts realen Grauens von Tyrannei und Krieg. 80 Minuten heftiges und, jawohl: politisches Theater. Zu Recht mit langem Beifall bedacht."


Oberösterreichisches Volksblatt "Euer Nichtstun tötet Menschen! Premiere einer schmerzhaft aktuellen „Antigone“ im Linzer Theater Phönix“ von Christian Pichler

Zur ganzen Kritik auf volksblatt.at

Foto: Andreas Kurz 


Zur Webseite des Theaters

Weder Herbst, noch Besuche (2022)

Szenische Lesung

am Prinz-Leo-Kultur Regensburg (ehemalige Prinz-Leopold-Kaserne), 

Premiere am 17.6.2022
Dramaturgie: Phil Wegerer


Der Roman "Herbstbesuche" ist ein dystopischer Blick in die Zukunft. Die Erde steht vor einer großen Entscheidung, vor einem Richtungswechsel. Dafür kommen sechs Doppelgänger auf die Erde, zu den sechs mehr oder weniger durchschnittlichen Menschen.
Doch warum haben wir uns entschieden diesen Roman nicht mehr zu inszenieren, trotz der vielen Vorarbeit? Eine Abhandlung über Prinzipien, (Selbst-)Zensur und politische Kunst.


Eumeniden (2021)

nach Aischylos

am Stadttheater Bremerhaven, Premiere am 13.11.2021
Konzept

"Im Weltall Demokratie lernen.
Die Verlegung der Handlung ins dritte Jahrtausend ist nur konsequent. Schließlich sind bereits "Die Eumeniden" ein Angebot des Aischylos an die Zukunft. (..) Oben im Bühnenhimmel schweben die Olympier (..) über dem irdischen Geschehen. 


Die Zuschauer bleiben nicht teilnahmslos, zumal sie von Anfang an direkt angesprochen werden. Die Priesterin ist die Erste, die sich an sie wendet, ihnen Auszüge aus dem Grundgesetz vorliest.
Die Lehrstunde in Sachen Demokratie ist packend. (..) 75 Minuten vergehen, wie im Flug." (Nordsee-Zeitung, 15.11.21)

Foto: Manja Hermann
 

Der Raum (2021)

Tanztheater / Performance

mit Michaela Finkbeiner

PRIVAT_RAUM Stuttgart, Premiere am 2.10.2021

Der Wohnraum - Rückzugsort, Schutz. Abgrenzung und Freiheit. Aber auch Enge, Einschränkung und Vorgabe. Ein intimes Verhältnis zwischen dem Subjekt und dem Raum.
Was ist Realität und was Nicht-Realität und wo sind die Räume dazwischen? Gelebte Geschichten überlagern sich. 
 

Ich lege mich hin und sterbe (2021 & 2022)

Performative Lesung zum Gedenken an ermordete sowjetische Kriegsgefangene, mit den Texten von Thomas Muggenthaler u.A.

am Prinz-Leo-Kultur Regensburg (ehemalige Prinz-Leopold-Kaserne),

Premiere am 23.07.2021
Dramaturgie: Phil Wegerer

in Kooperation mit der Stadt Regensburg, EBW Regensburg, Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes und Bund der Antifaschist*innen 



Foto: Christina Iberl

Momentum Ich (2021)

nach Goethe und Schnitzler, von Katja Ladynskaya


am Stadttheater Fürth, Premiere am 29.6.2021

"Bilder werden entworfen und wieder verworfen, Maskierungen werden aufgezeigt, Schattenspiele inszeniert, der eigene Körper wird zur Projektionsfläche. Ein Höhepunkt des Stücks: Als er von der Bühne herunter tritt und eine Schülerin zum Dialog auffordert, ist das junge Publikum mit einem Mal mittendrin. So funktioniert Theater im Klassenzimmer und macht Lust auf mehr." (Fürther Zeitung, 2.7.21)



Foto: Thomas Langer

Heaven GmbH (2020)

Performative Lesung & Echtzeit Musikkomposition

am Gostner Hoftheater, Premiere am 20.10.2020

Am Ende der Zeit, am Ende der Materie, am Ende von all dem, was sich der Mensch vorstellen kann, steht ein Bauhaus. Der Betrieb läuft. Schutzengelazubis werden dringend gebraucht. Die Menschen haben den Himmel gezähmt. Doch nun zähmt der Himmel die Menschen. 

Foto: Phil Wegerer

Harper Regan auf der Bühne (2020)

nach Simon Stephens
Abschlussinszenierung an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern

in der Kunsthalle Baden-Baden, Premiere am 2.10.2020
Dramaturgie: Phil Wegerer

Foto: Joshua Redfearn

Harper Regan digital (2020)

nach Simon Stephens
Abschlussinszenierung an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern
 

am Akademietheater Regensburg, interne Premiere am 25.5.2020
Dramaturgie: Phil Wegerer


Foto: Joshua Redfearn

Regensburger Globe (2019)

Gewinnerprojekt im Wettbewerb „Regensburg - Wünsch Dir Was!“
in Kooperation mit Stadtmarketing Regensburg und Akademietheater Regensburg


Am 27.07.2019 wurden im geomantischen Garten des "Menschen in Not"-Schutzhauses, ehemaligem Michlstift, zwei Inszenierungen unter Regie von Katja Ladynskaya aufgeführt: „Shakespeares Sämtliche Werke (leicht gekürzt)“ und „Cinderellas Schuhe“.  Der gesamte Ticketerlös ging an den "Menschen in Not"-Schutzhaus.


Shakespeares Sämtliche Werke (leicht gekürzt) (2019)

von Adam Long, Daniel Singer und Jess Winfield

Blut, Schweiß und Wasser: 37 Shakespeares Stücke in 1,5 Stunden!


Foto: Christina Iberl

Cinderellas Schuhe (2019)

von Mike Kenny, für Kinder ab 4

Auch Schuhe haben Gefühle!

Foto: Christina Iberl

Projections of Lulu (2018)

nach Frank Wedekind, von Katja Ladynskaya

4 Menschen. 2 Overheadprojektoren. 1 Kellerraum. Hier werden Projektionen wahr.

Judas (2018)

von Lot Vekemans


Jahrtausende lang wurde er verspottet. „Eine Ikone des Verrats“. Jetzt kommt Judas nach über zweitausend Jahren zu Wort. Wer ist er eigentlich? Was ist damals in Gethsemane passiert, was aller Menschen Ohren entkommen ist?

Dekalog IV (2015)

nach Krzysztof Kieślowski

Du sollst Vater und Mutter ehren! Ehren = lieben? Kann diese Liebe zu weit gehen, oder ist das Gebot längst hinfällig?




(UN)BEWUSST (2016)

von Katja Ladynskaya


Was sind Träume? Unsere bewusst ausgedachten und zur imaginären Welt gebrachten Geschöpfe oder bloss Spiele unserer durch den Alltag erschöpften Imagination? Können wir durch Träume Erfahrungen sammeln, die sonst unmöglich wären? 

Der Spiegel (2013)

von Katja Ladynskaya


Schau: der Spiegel lächelt,

Schau wie grob, wie unecht.

Brich ihn und glaub an die Frechheit.

Brich ihn. Es ist dein Recht.