Inszenierungen

Die weiße Rose (2022)

nach ukrainischem Volksmärchen

am Stadttheater Fürth, Premiere am 27.11.2022

Vorankündigung in den Nürnberger Nachrichten
Foto (s.o.) von Hans-Joachim Winckler, NN.


Kritiken:
"Was für ein wunderbares Theater. Als Familienstück bezaubert "Die weiße Rose" mit Leichtigkeit und inspirierender Fülle. (...) Vielleicht ist es das Schönste an diesem Bühnenerlebnis, dass Kinder hier einfach mal ernst genommen werden. Nichts ist putzig, keine Niedlichkeit wabert Richtung Gemüt. Stattdessen glückt es Katja Ladynskaya, auf Augenhöhe mit allen ihren Figuren zu gehen und die Welt als einen Ort zu zeigen, in dem man Entscheidungen treffen kann. (...)
Die Geschichte kommt in Herz und Hirn, weil sie ganz einfach überzeugt. (...) Erzählt wird das auf eine fabelhaft fantasievolle Art, die dem Publikum die Freiheit gibt, seine ganz eigene Geschichte mit ins Spiel zu bringen. (...) Kinder - ab etwa sechs Jahren - haben genauso so viel davon, wie die Erwachsenen, die das Glück haben, den Nachwuchs ins Theater begleiten zu dürfen. (...) Ein sehr schönes Zeichen ist allerdings, dass der Text als Untertitel auf Ukrainisch eingeblendet wird".
von Sabine Rempe, Fürther Nachrichten

"Hier werden Kinder richtig ernst genommen: Mit dem ukrainischen Märchen "Die weiße Rose" hat das Fürther Stadttheater ein wunderbares Vorweihnachtsstück auf die Bühne gebracht." Nürnberger Nachrichten. Zur Kritik und Fotos



Antigone (2022)

nach Sophokles, von Katja Ladynskaya

am Theater Phönix Linz, Premiere am 29.9.2022

LT1-Videoreportage mit Interview

Kritiken:
"Die Auftaktpremiere "Antigone" der neuen Intendantin Silke Dörner ist ein großer Wurf.  (..)  So dicht, so heutig, so musikalisch, so zupackend wie bei der Premiere am Donnerstag ist das keineswegs leichtfüßige Sophokles-Drama (..) selten über die Bühne gebrettert. Die junge, den Text mit eigenen Gedanken maßgeblich ergänzende Regisseurin Katja Ladynskaya entfaltete sich als Glücksgriff Dörners. (..) 
Ein in jedem Moment begründetes Plädoyer für gelebte Opposition und zivilen Ungehorsam gegenüber Machtmissbrauch. (..) 

Wie Ladynskaya allen die Kraft zum Widerstand entweichen lässt, ist ein großer Wurf. Denn wer wie Antigone dagegenhält, wird aus dem Weg geräumt. (..)

Erfrischend analog lässt Ladynskaya mit Overhead-Projektoren "Breaking News" von Kreons Machtergreifung an die Wand werfen, aber auch die blutigen Gespenster, die den Diktator fortan nicht mehr verlassen. Selbstverständlich wird hier Putin, die Macht der gleichgeschalteten Medien und das kriegerische Morden in der Ukraine referenziert, allerdings taugt die künstlerische Metapher für egomanische Widerlinge aller Lebensbereiche. (..)  

Nach einer Stunde und 20 Minuten mit intensiv nachwirkender Stille (..) langer Applaus für diesen fulminanten Start der neuen Phönix-Truppe."


OÖNachrichten "Auf diesem Humus blühen Diktaturen" von Peter Grubmüller  
Zur ganzen Kritik auf nachrichten.at 


 

"Diese Fassung ist konkret auf den russischen Diktator (und jene, die an seinen Lippen hängen) gemünzt. Ein gerechter Tritt in die Magengrube des Zuschauers. Er oder sie ist gezwungen, sich eine Meinung zu bilden. Und zu fühlen. (..)

Der Zuschauer verstört, zerquetscht: Wer begehrt auf, wer hat den Mut? Fragen, zumal gestellt in einem heute behaglichen Land, das selbst reichlich Tradition im Abnicken von Tyrannei hat. Regisseurin Ladynskaya scheint klar in ihrer Aussage, Antigone verwirft den Gedanken an eine Flucht. Die Pein am eigenen Leibe verdient: „Wir waren zu lange leise.“  (..)
Diese „Antigone“ tut weh. Die Mühsal der Selbstbefragung ein Lüftchen nur angesichts realen Grauens von Tyrannei und Krieg. 80 Minuten heftiges und, jawohl: politisches Theater. Zu Recht mit langem Beifall bedacht."


Oberösterreichisches Volksblatt "Euer Nichtstun tötet Menschen! Premiere einer schmerzhaft aktuellen „Antigone“ im Linzer Theater Phönix“ von Christian Pichler

Zur ganzen Kritik auf volksblatt.at

Foto: Andreas Kurz 


Zur Webseite des Theaters

Weder Herbst, noch Besuche (2022)

Szenische Lesung

am Prinz-Leo-Kultur Regensburg (ehemalige Prinz-Leopold-Kaserne), 

Premiere am 17.6.2022


Der Roman "Herbstbesuche" ist ein dystopischer Blick in die Zukunft. Die Erde steht vor einer großen Entscheidung, vor einem Richtungswechsel. Dafür kommen sechs Doppelgänger auf die Erde, zu den sechs mehr oder weniger durchschnittlichen Menschen.
Doch warum haben wir uns entschieden diesen Roman nicht mehr zu inszenieren, trotz der vielen Vorarbeit? Eine Abhandlung über Prinzipien, (Selbst-)Zensur und politische Kunst.


Eumeniden (2021)

nach Aischylos

am Stadttheater Bremerhaven, Premiere am 13.11.2021
Konzept

"Im Weltall Demokratie lernen.
Die Verlegung der Handlung ins dritte Jahrtausend ist nur konsequent. Schließlich sind bereits "Die Eumeniden" ein Angebot des Aischylos an die Zukunft. (...) Oben im Bühnenhimmel schweben die Olympier (...) über dem irdischen Geschehen. 


Die Zuschauer bleiben nicht teilnahmslos, zumal sie von Anfang an direkt angesprochen werden. Die Priesterin ist die Erste, die sich an sie wendet, ihnen Auszüge aus dem Grundgesetz vorliest.
Die Lehrstunde in Sachen Demokratie ist packend. (...) 75 Minuten vergehen, wie im Flug." (Nordsee-Zeitung, 15.11.21)

Foto: Manja Hermann
 

Der Raum (2021)

Tanztheater / Performance

mit Michaela Finkbeiner

PRIVAT_RAUM Stuttgart, Premiere am 2.10.2021

Der Wohnraum - Rückzugsort, Schutz. Abgrenzung und Freiheit. Aber auch Enge, Einschränkung und Vorgabe. Ein intimes Verhältnis zwischen dem Subjekt und dem Raum.
Was ist Realität und was Nicht-Realität und wo sind die Räume dazwischen? Gelebte Geschichten überlagern sich. 
 

Ich lege mich hin und sterbe (2021)

Performative Lesung zum Gedenken an ermordete sowjetische Kriegsgefangene, mit den Texten von Thomas Muggenthaler u.A.

am Prinz-Leo-Kultur Regensburg (ehemalige Prinz-Leopold-Kaserne),

Premiere am 23.07.2021

in Kooperation mit der Stadt Regensburg, EBW Regensburg, Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes und Bund der Antifaschist*innen 



Foto: Christina Iberl

Momentum Ich (2021)

nach Goethe und Schnitzler, von Katja Ladynskaya


am Stadttheater Fürth, Premiere am 29.6.2021

"Bilder werden entworfen und wieder verworfen, Maskierungen werden aufgezeigt, Schattenspiele inszeniert, der eigene Körper wird zur Projektionsfläche. Ein Höhepunkt des Stücks: Als er von der Bühne herunter tritt und eine Schülerin zum Dialog auffordert, ist das junge Publikum mit einem Mal mittendrin. So funktioniert Theater im Klassenzimmer und macht Lust auf mehr." (Fürther Zeitung, 2.7.21)



Foto: Thomas Langer

Heaven GmbH (2020)

Performative Lesung & Echtzeit Musikkomposition

am Gostner Hoftheater, Premiere am 20.10.2020

Am Ende der Zeit, am Ende der Materie, am Ende von all dem, was sich der Mensch vorstellen kann, steht ein Bauhaus. Der Betrieb läuft. Schutzengelazubis werden dringend gebraucht. Die Menschen haben den Himmel gezähmt. Doch nun zähmt der Himmel die Menschen. 

Foto: Phil Wegerer

Harper Regan auf der Bühne (2020)

nach Simon Stephens
Abschlussinszenierung an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern

in der Kunsthalle Baden-Baden, Premiere am 2.10.2020

Foto: Joshua Redfearn

Harper Regan digital (2020)

nach Simon Stephens
Abschlussinszenierung an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern
 

am Akademietheater Regensburg, interne Premiere am 25.5.2020


Foto: Joshua Redfearn

Regensburger Globe (2019)

Gewinnerprojekt im Wettbewerb „Regensburg - Wünsch Dir Was!“
in Kooperation mit Stadtmarketing Regensburg und Akademietheater Regensburg


Am 27.07.2019 wurden im geomantischen Garten des "Menschen in Not"-Schutzhauses, ehemaligem Michlstift, zwei Inszenierungen unter Regie von Katja Ladynskaya aufgeführt: „Shakespeares Sämtliche Werke (leicht gekürzt)“ und „Cinderellas Schuhe“.  Der gesamte Ticketerlös ging an den "Menschen in Not"-Schutzhaus.


Shakespeares Sämtliche Werke (leicht gekürzt) (2019)

von Adam Long, Daniel Singer und Jess Winfield

Blut, Schweiß und Wasser: 37 Shakespeares Stücke in 1,5 Stunden!


Foto: Christina Iberl

Cinderellas Schuhe (2019)

von Mike Kenny, für Kinder ab 4

Auch Schuhe haben Gefühle!

Foto: Christina Iberl

Projections of Lulu (2018)

nach Frank Wedekind, von Katja Ladynskaya

4 Menschen. 2 Overheadprojektoren. 1 Kellerraum. Hier werden Projektionen wahr.

Inhalte von Youtube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Zustimmen & anzeigen”, um zuzustimmen, dass die erforderlichen Daten an Youtube weitergeleitet werden, und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in unserer Datenschutz. Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen. Gehe dazu einfach in deine eigenen Cookie-Einstellungen.

Zustimmen & anzeigen

Judas (2018)

von Lot Vekemans


Jahrtausende lang wurde er verspottet. „Eine Ikone des Verrats“. Jetzt kommt Judas nach über zweitausend Jahren zu Wort. Wer ist er eigentlich? Was ist damals in Gethsemane passiert, was aller Menschen Ohren entkommen ist?

Dekalog IV (2015)

nach Krzysztof Kieślowski

Du sollst Vater und Mutter ehren! Ehren = lieben? Kann diese Liebe zu weit gehen, oder ist das Gebot längst hinfällig?




Performances

(UN)BEWUSST (2016)

von Katja Ladynskaya


Was sind Träume? Unsere bewusst ausgedachten und zur imaginären Welt gebrachten Geschöpfe oder bloss Spiele unserer durch den Alltag erschöpften Imagination? Können wir durch Träume Erfahrungen sammeln, die sonst unmöglich wären? 

Der Spiegel (2013)

von Katja Ladynskaya


Schau: der Spiegel lächelt,

Schau wie grob, wie unecht.

Brich ihn und glaub an die Frechheit.

Brich ihn. Es ist dein Recht.